Bilderbuch und Textkiste - Trauung
   
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Trauung

Der Mensch ist darauf angewiesen, von anderen anerkannt zu werden.
Er lebt davon, daß andere ihm bezeugen: Es ist gut, daß es dich gibt.
Eine Anerkennung, die den Menschen um seiner selbst willen meint, darf nicht nur auf seine positiven Eigenschaften und Leistungen bauen.

Wirklich angenommen ist der Mensch nur dort, wo jemand ihn auch in seiner Hinfälligkeit und Schwäche und mit all den Belastungen annimmt, die ihm im Laufe seines Lebens, mit oder ohne eigene Schuld, zugewachsen sind.

Eine solche Annahme ist auch nicht abhängig davon, wie der andere Mensch sich entwickelt oder was ihm widerfährt.
Sie gilt für immer.
Wo das geschieht, wird die Annahme durch den anderen Menschen eine unbedingte.

Lebenslange Aufgabe der Ehepartner ist es, diese unbedingte Annahme umfassend und einzigartig zu verwirklichen.
Der Ehe kommt es zu, diese unbedingte Annahme darzustellen.

Keine andere Beziehung ergreift den Menschen so tief in seiner leib-seelischen Ganzheit.
Dies beruht auf der Faszination des einen Menschen durch den anderen, wie sie in der Liebe zwischen Mann und Frau aufflammen kann und ihre Wurzeln in der Begegnung von Personen hat, die sich in ihrer Einmaligkeit entdecken.
In der sexuellen Begegnung erlangt die partnerschaftliche Liebe ihren leiblich-sinnlichen Ausdruck.
Die Freude am Ehepartner, der Wille, füreinander da und in Treue verbunden zu sein, können in der sexuellen Begegnung so erfahren werden, daß diese zum Vollzug der Liebe selbst wird und die Ehe dadurch immer wieder zu ihrem Sinn findet.

Eine wichtige Voraussetzung für die Fähigkeit, einen anderen Menschen so vorbehaltlos anzunehmen, ist die Erfahrung, selbst vom ersten Augenblick menschlichen Daseins an von einem anderen Menschen – vornehmlich der Mutter – angenommen worden zu sein.
Erst dadurch wird dem Menschen ein Grundvertrauen geschenkt, kraft dessen er Mut gewinnt, es mit der Welt aufzunehmen und eine ausreichende Kontaktfähigkeit zu entfalten.
Auch die Möglichkeit, an den Gott zu glauben, dem man sich in Leben und Tod anzuvertrauen vermag, hängt mit diesen frühesten Erfahrungen zusammen.

Die Eltern vermögen aber dem Kind diese Erfahrung um so besser zu vermitteln, als sie sich selbst in gegenseitiger Liebe angenommen wissen und glauben dürfen, von der Liebe Gottes umgriffen zu sein.






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